Herbst in den Schrammsteinen

Herbst in den Schrammsteinen

Samstag, 14. Oktober 2017

Herbst an der Talsperre Klingenberg


Kleine herbstliche Rundwanderung, ca. 16 km
Ausgangspunkt: Hotel Neue Höhe Klingenberg, öffentlicher Parkplatz














Montag, 2. Oktober 2017

Durch das Bielatal zum Hohen Schneeberg

Eine Wanderung durch das Bielatal zum Hohen Schneeberg und zurück, ca. 22 km

Wir parken unser Auto oberhalb der Schweizermühle. Am Waldrand führt der Weg weiter und trifft wenig später auf den gelb markierten Steig Felsengasse. Wir stehen oberhalb der beiden Herkulessäulen. 
Es ist schon Herbst im Bielatal, es ist stürmisch und für Anfang Oktober entschieden zu kalt. Es sind wenige Wanderer unterwegs. Vom Erzgebirgskamm kommt ein kalter Wind und dunkle Wolken hinüber. Das Wetter kann sich gerade nicht so richtig entscheiden.




Oberhalb der Kletterfelsen gehen wir den gelb markierten Pfad weiter bis hinunter zur Ottomühle.
Zwischen den Häusern, kurz vor der Hütte des Sächsichen Bergsteiger Bundes SBB, führt der rot markierte Weg auf der anderen Talseite wieder steil hinauf. Ihn verfolgen wir bis zur Grenzplatte.



Hier kommt die Sonne mal kurz hervor und taucht die Grenztürme und ihre Umgebung in ein goldenes Licht.
Unter uns liegt das verschlafene Nest Ostrov auf böhmischer Seite. Direkt an der Grenze, am Grenzwegwächter steigen wir hinunter ins Bielatal und laufen durch Ostrov hindurch. Parallel zum Ort sind sie alle aufgereiht, die Felsen Ostrovské Skaly.





Nach dem Ortsausgang führt die rote Markierung steil links in einen Hohlweg und durch die Felsen hindurch.

Sie führt weiter auf dem Hochplateau bis nach Sněžnik, einem kleinen böhmischen Dörfchens unterhalb des Hohen Schneeberges. Zunächst geht es über eine Asphaltstraße nach oben. In einer deutlichen Linkskurve führt der Weg nach rechts weg, direkt bis auf das riesige Plateau und weiter bis zum Aussichtsturm.
Eine Rast im Restaurace bietet sich heute zum Aufwärmen an. Während wir hier so schön sitzen, fängt es draußen an zu regnen, genau wie es angekündigt war.


Bis nach Sněžnik gehen wir auf gleichem Weg wieder hinab und weiter auf blauer Markierung durch den Ort durch. Die Straße ist wenig befahren, man muss sie eine ganze Weile benutzen. Ca. 500 m nach dem Ortsausgang biegt der Weg nach links in den Wald hinein.
Kurz vor der Grenze führt der Pfad auf die Straße, welche nur von einer Buslinie befahren werden darf. Sie kommt von Rosenthal hinauf.
Kurz nach der Grenze führt die gelbe Markierung in den Dürrebiehlegrund hinab.Da es weiter in Strömen regnet, gehen wir nicht oberhalb der Kletterfelsen entlang, sondern den Dürrebielegrund hinab und zügig durchs Tal bis zur Ottomühle und weiter durch die Felsengasse bis zum Parkplatz.

Samstag, 16. September 2017

Eindrücke von Schloss Belvedere in Weimar/Thüringen

Südlich von Weimar, auf einer kleinen Anhöhe gelegen, findet man ein kleines barockes Gartenparadies.
Als Dresdner ist man von barocken Gärten eigentlich verwöhnt, aber solch eine prachtvolle Orangerie können selbst die barocken Gärten des Starken August nicht aufweisen.
Mehr über die Geschichte des Gartens kann man hier gern nachlesen. Schön, dass einer der heutigen Nutzer der Gebäude unter anderem die Musikhochschule Weimar ist. Auch der Neubau des Landes-Musikgymnasiums Thüringen bringt junge Menschen hierher.















Samstag, 12. August 2017

Kleine Rundwanderung zwischen Müglitztal und Seidewitztal

Durch den alten Eibenwald oberhalb von Schlottwitz über die Höhen ins Seidewitztal bei Liebstadt und zurück
16 km

Wir parken unser Auto am Haltepunkt Oberschlottwitz im Müglitztal und laufen durch den Ort Richtung Niederschlottwitz, Wesenstein. Es ist ein langgestreckter Ort im Tal. Ziemlich in der Ortsmitte führt ein markierter Steig hinauf in das NSG Müglitzhang zur 1000 jährigen Eibe.
An den Granitfelsen ist noch ein ziemlich bedeutender, zusammenhängender natürlicher Eibenbestand erhalten.
Hier oben auf den Felsriffen hat man einen schönen Ausblick über das Tal. Still fließt die Müglitz dahin, nichts erinnert mehr daran, dass sie auch zum reißenden, tosenden Fluss werden kann.





Wir wandern, nachdem wir der imposanten 1000 jährigen Eibe einen Besuch abgestattet haben, auf einem anfangs kleinen Pfad weiter durch die alten Eibenbestände, welche mit Eichen durchsetzt sind zurück Richtung Oberschlottwitz entlang der Alten Eisenstraße auf grüner Markierung. Hier wurden früher die kärglichen Eisenvorkommen nach Bergießhübel gebracht.


An einer Quelle am Dürren Grund führt der Weg steil bergan. Im unteren Teil stimmt die Markierung noch bis zu einem sehr hübschen Wegweiser.
Danach verliert sich Weg und Markierung. Auch mit dem eingetragenen Weg auf der Topografischen Karte stimmt es nicht mehr überein.
Wir gehen zuerst, laut Wegweiser gerade bis zur Waldlichtung. Dort verliert sich der Weg. Nach Karte geht es auf einer zugewachsenen alten Wegspur nach links, immer am Waldrand entlang bis zu einer markanten, einzelstehenden großen alten Eiche.

Hier kommt man wieder auf einen Feldweg, welchen wir nach rechts gehen und nach einigen Metern hat man auch die alte Markierung und ein Wegschild wieder.
Also weiter auf der Alten Eisenstraße über Felder überqueren wir die Verbindungsstraße, Großröhrsdorf, Seitenhain, Bertelsdorf.
Zunächst führt der Weg Richtung Norden mit Blick auf das Elbtal, um dann, markiert und ausgeschildert nach Osten hinunter in das Seidewitztal abzubiegen. Hier, zwischen Pirna und Liebstadt standen früher 11 Mühlen. Sie wurden als Säge-, Öl-, Getreidemühlen verwendet. Sie hatten alle das Problem des unterschiedlichen Wasserstandes des kleinen Flüsschens, so dass sie sehr schnell unwirtschaftlich wurden. Eine Tafel erinnert am Abzweig nach Seitenhain daran.
Im Seidewitztal angekommen, verlassen wir die Alte Eisenstraße und gehen entlang der wenig befahrenen Straße flussauf Richtung Liebstadt bis zum Abzweig nach Seitenhain.
Hier führt eine gelbe Markierung zunächst wenige Meter steil die kleine Straße hinauf, um dann immer noch steil ansteigend links im Wald weiter zu gehen. Wir befinden uns jetzt oberhalb des Seidewitztals und auch hier treffen wir auf ungewöhnlich viele Eiben.
Bis zum sogenannten Roten Vorwerk ( nix weiter als ein alter Bauernhof) geht es gelb markiert weiter. Direkt am Hof rechtshaltend vorbei ist es etwas zugewachsen. Kurz darauf stehen wir wieder an der Verbindungsstraße, welche wir vor Seitenhain schon einmal überquert haben. Kaum zu glauben, dass diese Straße einstmals viel begangen und befahren war. Eine Martersäule erinnert an diese Zeit.

Wir überqueren wieder die heute verträumte Straße. Die rote Markierung führt uns vorbei an Wald und Feld die steilen Müglitztalhänge hinab nach Oberschlottwitz.

Landesvermessungsamt Sachsen, Topografische Karte 1:25 000, Blatt 37 Dippoldiswalde, Kreischa, Dohna